katharina mayrhofer
is a mediadesigner developing inter- active applications;
and a mediaartist focusing on generating audio and visual output.
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picton

Der Projekttitel “picton” entspricht dem generativen Mechanismus der Installation. Aus dem Bild (pic, von picture) entsteht der Ton (ton), wobei im Umsetzungsprozess auch dem Begriff Pixel unmittelbare Bedeutung zukommt ,da die sequentielle Abtastung der Pixel den Ton manipuliert.

Dieses Projekt erhielt lobende Erwaehnung beim Landesmedienpreis in Salzburg


salzburger nachrichten

Es wird ein (audiovisueller) Raum erzeugt, der mit einem Klangbild beschallt wird. Als Klangbild wird in diesem Zusammenhang die erzeugte Klangkulisse der Bilder bezeichnet. Zeitgleich zum Ton wird der Prozess der Abtastung des Bildes an eine Wand projiziert. Der Raum bietet dem User die Möglichkeit, via Bluetooth eigene Bilder an den verarbeitenden Rechner zu senden und diese an einem dafür bereitgestellten Monitor für den Wandlungsprozess auszuwahlen.

Blickweg/-richtung bei der Abtastung eines Bildes

Der Prozess der Klangerzeugung orientiert sich an dem Blickweg des menschlichen Auges, wenn es ein neues Bild wahrnimmt. Dieser Blickweg richtet sich an Analysen von Plakatbetrachtungen, wie in bis zu 7 Sekunden passieren.
Die Key-Visuals werden häufig ins Zentrum positioniert, sodass sich das dort befindliche Motiv am stärksten und leichtesten einprägt. Dementsprechend ist auch das Zentrum des Bildes ausschlaggebend für die Soundgeneration. Danach werden der obere, anschließend der linke Teil durchlaufen. Zum Schluss zieht der Betrachter noch eine Diagonale von links unten nach rechts oben. Dieser restliche Weg des Auges hängt auch stark vom Inhalt des Bildes ab. Befindet sich ein starker Reiz im rechten unteren Eck, wird sich der Weg ändern.

Bei der Sounderzeugung bekommen die einzelnen Farbwerte/Bl�cke unterschiedliche Parameter zur Steuerungen zugewiesen. So klingt also ein rotes Bild wesentlich w�rmer als ein blaues, oder ein schwarz-wei�es.